Wissenswertes von A bis Z

Wir wollen das Beste für Ihre Zähne. Daher haben wir hier ein paar Informationen zusammengestellt, die Ihnen bei Ihrem Praxisbesuch, Prophylaxe und anderen Themen rund um die Zahnmedizin helfen.

Nicht vergessen: Ihre Versichertenkarte mitbringen

Damit Ihr Besuch in unserer Praxis reibungslos abläuft, bitten wir Sie als Kassenpatient, bei jedem Termin Ihre Versichertenkarte mitzuführen.

DGZMK: Immer mehr Kinder mit „Kreidezähnen“

Die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) hat auf einer Pressekonferenz zum Thema „Kinderzahnheilkunde: MIH und Prophylaxe“ alarmierende Zahlen vorgestellt: Bis zu 30 Prozent der Zwölfjährigen seien bereits von der Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation, einerr Strukturanomalie des Zahnschmelzes, betroffen. Die als neue Volkskrankheit beschriebenen Kreidezähne wurden 1987 erstmals wissenschaftlich beschrieben.  In manchen Altersgruppen liegt das Auftreten von MIH inzwischen höher als das von Karies. Prof. Dr. Nobert Krämer, Präsident der DGZMK, berichtete, dass immer häufiger Sechsjährige – oft nach einer Odyssee von Zahnarzt zu Zahnarzt - in seine Praxis kommen mit den für MIH typischen bräunlichen Molaren und Inzisiven, die bei Berührung mit heißen und kalten Speisen, aber auch beim Zähneputzen extrem schmerzempfindlich sind. „Das ist ein immer größeres Thema“, sagte Krämer. Das Phänomen betrifft, anders als Karies, alle sozialen Schichten weltweit - auffällig ist allerdings ein vermehrtes Auftreten in Ballungsräumen. Viele Patienten sind bis zum Durchbruch der ersten bleibenden Zähne beschwerdefrei. Zunehmend tritt aber auch schon bei den Zweieinhalb- bis Dreijährigen MIH auf. Im Verdacht, die Kreidezähne zu verursachen, steht der Weichmacher Bisphenol A. 
Zunächst müsse es in schweren Fällen vor allem um die Ausschaltung des Schmerzes gehen, so Krämer. Zu empfehlen sei eine Kombination aus Prophylaxe, Versiegelung und kurzfristiger, langfristiger bis hin zu definitiver Restauration von Kauflächen und Zahnhartsubstanz. „Momentan gibt es keine Alternative zur Kompositversorgung, das ist der wichtigste Punkt, denn danach seien die Patienten erst einmal beschwerdefrei“, sagte Krämer. Eine sichere Prävention von MIH ist zum jetzigen Stand der Forschung nicht möglich, weil die Veränderungen unbemerkt während der Zahnentwicklung abläuft und die Ursachen noch nicht vollständig geklärt sind.
mar

Artikel aus der aktuellen Ausgabe ( v. 29.05.2018 ) des FVDZ ( Freier Verband Deutscher Zahnärzte)

Zahnzusatzversicherungen werden besser

Abschluss empfiehlt sich mit Mitte 30

 

Zahnarztrechnungen können ans Gels gehen. Zahnzusatzversicherungen könenn daher ein sinnvoller Schutz sein, besonders bei teurem Zahnersatz wie etwa Implantaten. Die gute Nachricht: Die Tarife sind in den vergangenen Jahren besser geworden, hat die Stiftung Warentest in einem Test von 220 Zahnzusatzversicherungen herausgefunden. So schnitten in der aktuellen Untersuchung 70 Tarife mit "sehr gut" ab, berichtet die Zeitschrift "Finanztest"(5/2018). Beim Test 2008 waren es von 83 analysierten Tarifen gerade mal 3.

Die monatliche Beitragsspanne für "sehr gute" Tarife reicht für einen 43-jährigen von 9-63 Euro. Was Versicherte wissen sollten: Die Beiträge können im Laufe der Zeit steigen. Die Steigerung hängt davon ab, wie der Versicherer kalkuliert, entweder nach Art der Lebensversicherung oder nach Schadensentwicklung.

Der Abschluss empfiehlt sich im Alter von etwaMitte 30 biis Mitte 40, wenn mit den Zähnen noch alles in Ordnung ist. Sobald der ZAhnarzt erwähnt, dass etwas gemacht werden muss, gilt das bereits als angefangene Behandlung.

Und dann gibt es kein Geld. Früher abschliessen sollte derjenige, der eine unfallträchtige Sportart betreibt, familiär mit Zahnproblemen vorbelastet ist oder Diabetees hat.

Die Krankenkasse zahlt für die gesetzliche Regelleistungin der Regel nur etwa die Hälfte von Zahnbehandlungen, die andere Hälfte muss der Patient aus eigener Tasche beisteuern.

 

Artikel dpa vom 20.04.2018

DO45, Nr. 092

 

Abschied vom Schnulli

 

Wenige Eltern kennen dieses Problem nicht.

Jedes Jahr, rund um den Tag der Zahngesundheit ( 25.09.17), findet im Westfalenpark ein Familienfest statt, an dem die "Schnullerfee" den kleinen Jungs und Mädchen beim Abschied vom Schnuller hilft, indem der liebste Begleiter am "Schnullerbaum" aufgehangen werden kann. Kinder, die den Abschied am Schnullerbaum schaffen, bekommen ein kleines Geschenk, eine Urkunde und ein Erinnerungsfoto.

 

In der Ruhrnachrichten vom 28.09.2017, fanden wir einen schönen Bericht von Nicole Giese über das vergangene Fest, am 24.09.2017, in dem einige Fragen rund um den Schnuller von Herrn Dr. Solzbacher, Zahnarzt im Gesundheitsamt und Mitglied im Arbeitskreis Zahngesundheit, Stadtpressesprecherin Katrin Pinetzki vom Familienbüro, Erzieherin und Pekipkursleiterin Dana Schneider und Michael Nau, Inhaber der Buchhandlung am Amtshaus in Mengede, beantwortet werden:

 

-Die richtige Zeit zur Schnullerentwöhnung

Der Arbeitskreis Zahngesundheit einigte sich darauf, dass der Schnuller mit drei Jahren spätenstens abgeschafft werden sollte, da es sonst zu Fehlstellungen der Zähne kommen kann ( offener Biss etc.), so Dr. Solzbacher.

Der passende Zeitpunkt muss mit Bedacht gewählt werden. Eltern und Kind sollten sich voll auf die Abgewöhnung konzentrieren können, ohne andere zusätzliche Veränderungen bewältigen zu müssen, empfiehlt Fr. Pinetzki.

 

-Sollte der Abschied freiwillig geschehen oder unter Druck von Aussen?

Kinder, die nicht von allein entscheiden, zu alt oder zu groß für den Schnuller zu sein, benötigen etwas mehr Zuspruch, in dem man über die Gründe spricht, warum der Schnuller nicht mehr gebraucht wird oder abgeschafft werden muss.

Lt. Fr. Schneider können Sätze, wie " Du bist schon groß. Man kann dich sonst nicht verstehen.", sehr hilfreich sein.

 

- Das Tempo der Abgewöhnung

Das Familienbüro rät, sich und das Kind nicht unter Druck zu setzen, da der Abschied vom Schnuller, vom engsten Begleiter, ein längerer Prozess sein kann.

"Die wenigsten Kinder schaffen das von einem auf den anderen Tag", so das Familienbüro.

Dr. Solzbacher empfiehlt, die Abgewöhnung mit dem Abschaffen des Tagschnullerns zu beginnen, da die meisten Kinder den Schnuller am längsten in der Nacht brauchen.

Anschliessend kann man beginnen Alternativen zum Einschalfen zu finden, wie z. B. sanftes Streicheln, Musik oder ein Stofftier.

Sein Tip: Weg ist weg! Keine Ausnahmen, denn auch ein Stündchen Schnullern stört das Wachstum und die Zahngesundheit.

 

-Hilfreiche Bücher

Herr Nau empfiehlt " Max und der Schnuller" von Barbro Lindgren, 4,99 Euro

 

-weitere Tips

Anzahl der Schnuller reduzieren und die Schnuller ausserhalb der Sichtweite der Kinder lagern. ( Frau Schneider )

Kinder mit dem Schnullerbaum oder dem Tausch gegen ein Geschenk neugierig machen. ( Fr. Pinetzki )

 

 

 

                                                Aida 2017

 

"30 Jahre Praxis Dr. Kiszka"

 

Diesen besonderen Anlass feierten wir vom 11.05.2017 bis zum 15.05.2017  mit einer Betriebsfahrt auf der Aida Sol.

Von Hamburg reisten wir nach Ijumuiden/Holland, von wo wir einen Tagesausflug nach Amsterdam unternahmen.

Von Ijumuiden ging es am Abend weiter nach Dover.

In England angekommen, gingen die einen auf Erkundungstour nach Canterburry, andere blieben in Dover und der Rest unternahm einen Tagesausflug nach London.

Zurück an Board, voller toller Eindrücke, machten wir uns auf den Weg zurück nach Hamburg.

Den dazwischenliegenden Seetag genossen wir an Deck mit überwiegend Sonnenschein.

Wir freuen uns auf weitere tolle, aufregende und erfolgreiche Jahre als Team und mit Ihnen!

 

Ihr Praxisteam

Neues aus Indien, Madurai

Bereits zum 2. mal können wir von einem gelungenen und sehr interessanten Besuch in Indien, Madurai, berichten. 

 

Dr. Kiszka und seine Tochter Sina reisten im März diesen Jahres nach Indien um das ISA Waisenhaus zu besuchen und dort die Kinder und Betreuer zahnmedizinisch zu versorgen.

Vom 14.03.16 bis zum 18.03.16 behandelten sie auch die Menschen aus der ländlichen Nachbarschaft.

Die zahnmedizinische Versorgung traf dort auf grosses Interesse und Dankbarkeit der Patienten.

In diesem Jahr richteten die Stiftungsgründer, das Ehepaar Boelts aus Bremen und wir gemeinsam eine kleine Zahnarztpraxis auf dem Gelände des Waisenhauses ein.

 

Einen umfassenden Bericht über die Reise nach Indien können Sie gern unter dem folgenden Link lesen:http://www.isa-childrens-home.org/

 

 

Ihr Praxisteam!

Artikel aus "Die Zahnarztwoche DZW" 03 Ausgabe 9/14

Prophylaxe: Mindestens einmal im Jahr

Bei sorgfältiger Zahnpflege und normalem Zustand Ihrer Zähne sollten Sie mindestens einmal im Jahr zur Vorsorgeuntersuchung in unsere Praxis kommen. Bei anfälligen Zähnen sollten Sie auf Nummer sicher gehen und einen halbjährlichen Prophylaxe-Termin vereinbaren.

 

Unser Tipp: Lassen Sie sich von uns beraten und vereinbaren Sie nach jedem Besuch den nächsten Termin.

Sie haben weitere Fragen?

Rufen Sie uns an unter 0231 271516